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Mehr Gäste, mehr Übernachtungen
NNP Printausgabe vom 21.04.2009
Von Sascha Braun
Limburg. Die Stadt Limburg ist bei Touristen beliebt. Während der August der bevorzugte Übernachtungsmonat ist, bleiben Gäste im Dezember eher fern.
Limburg. Was die Zahl der Übernachtungen in Limburg angeht, sieht Bürgermeister Martin Richard (CDU) die Stadt «weiterhin im Aufwind». Die Verweildauer von Gästen in Limburg habe im vergangenen Jahr erneut gesteigert werden können. Nach der jüngsten Datenerhebung des Statistischen Landesamtes hatte Limburg 2008 insgesamt 76 226 Gäste (im Vorjahr 70 874) in den Limburger Beherbergungsbetrieben. Bei einer durchschnittlichen Aufenthaltsdauer von rechnerisch 1,7 Tagen gab es insgesamt 127 383 Übernachtungen (im Vorjahr: 115 714). Dies entspricht bei den Ankünften einer Steigerung um 7,6 Prozent, bei den Übernachtungen um zehn Prozent.
Stärkster Monat war der Monat August mit 8900 Ankünften und 14 863 Übernachtungen. Schwächster Monat der Dezember mit 3675 Ankünften und 5826 Übernachtungen, was sich auch daraus erklärt, dass zahlreiche Betriebe Weihnachtsferien gemacht haben.
Wie der Rathauschef sagt, ist die «relativ niedrige durchschnittliche Aufenthaltsdauer» signifikant für Städte mit überwiegendem Geschäfts- und Tagestourismus, der auch den Fremdenverkehr in Limburg bestimmt. Richard erinnerte daran, dass die Übernachtungsdauer noch Anfang der 80er Jahre bei 1,3 Tagen gelegen hatte.
Zudem ist durch eine Grundlagenuntersuchung des Deutschen Wirtschaftswissenschaftlichen Instituts für Fremdenverkehr statistisch belegt, dass auf einen Übernachtungsgast durchschnittlich etwa über 19 Tagesbesucher, also etwa 1,5 Millionen Personen, nach Limburg kommen. Die Ursachen für diese erfreuliche Entwicklung sieht der Bürgermeister in der attraktiven Altstadt mit dem Dom sowie den Einkaufsmöglichkeiten.
Bei den Tagungen habe sich die lnitiative «MeetingCitylimburg» bewährt. Auch die touristischen Kooperationen, welche die Stadt mit dem Lahntal-Tourismus-Verband sowie der Deutschen Fachwerkstraße eingegangen seien, seien inzwischen «messbar erfolgreich».
Mittelfristig sieht Richard positive Perspektiven durch die im Mai vorgesehene Eröffnung des Hotels im ICE-Gebiet und die Anbindung Limburgs an den so genannten «Premium-Wanderweg» entlang der Lahn.
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ICE-Bahnhöfe Limburg und Montabaur weiter feste Größe im Angebot der Deutschen Bahn
In einem Gespräch im Limburger Rathaus mit Landrat Manfred Michel sowie den Bürgermeistern Martin Richard (Stadt Limburg), Klaus Mies (Stadt Montabaur) und Edmund Schaaf (Verbandsgemeinde Montabaur) machte Dr. Wolfgang Weinhold (Leiter Netzmanagement der DB Fernverkehr AG) deutlich, dass die Ausfälle von Zügen an den ICE-Bahnhöfen Limburg und Montabaur auf die verkürzten Inspektionsintervalle nach dem Achsbruch eines ICE im Kölner Hauptbahnhof zurückzuführen waren. Die Deutsche Bahn AG ist mit dem Fahrgastaufkommen in beiden Bahnhöfen insgesamt zufrieden und wird das derzeitige Angebot an Zughalten auch in Zukunft aufrechterhalten.
In den regelmäßig stattfindenden Abstimmungsgesprächen mit den Vertretern der Kommunalen Gebietskörperschaften schilderte Dr. Wolfgang Weinhold, dass die Inspektionsintervalle der ICE3-Züge verkürzt wurden. Wegen der daraus resultierenden eingeschränkten Fahrzeugverfügbarkeit waren Fahrplananpassungen erforderlich. Die kurzfristige Umsetzung und Kommunikation dieser Fahrplanänderungen war schwierig und Weinhold räumte diesbezüglich auch Fehler ein, für die er sich in aller Form entschuldigte. Inzwischen laufe der Interimsfahrplan aber sehr stabil.
Weinhold bat um Verständnis für die noch bestehenden notwendigen Einschränkungen. So fehlen teilweise noch Zugkapazitäten, um für einige stark ausgelastete Fahrten von/nach Frankfurt mehr Sitzplätze anzubieten. Außerdem können der ICE 713 von Köln nach Mainz (Abfahrt Montabaur: 7:38 Uhr) sowie der ICE 710 von Wiesbaden nach Dortmund/Hannover (Ankunft Montabaur: 19:20 Uhr) nicht mehr angeboten werden. Man habe diese Fahrten aus dem Angebot genommen, weil sie am schwächsten frequentiert wurden. Reisende zwischen Montabaur und Wiesbaden/Mainz haben weiterhin die Möglichkeit, ohne Mehrkosten mit ihrer Zeitkarte auch die stündlichen bis zweistündlichen Umsteigeverbindungen über Frankfurt Flughafen zu nutzen. Diese Forderung war von den Kommunen im Westerwald und Landkreis Limburg-Weilburg im Zusammenhang mit der Streichung von Zugverbindungen nach Mainz und Wiesbaden erhoben worden. Die Umwegfahrten nach Mainz dauern derzeit noch bis zu 30 Minuten länger. Man hoffe auf noch kürzere Zeiten, wenn die Bauarbeiten an der Rheinbrücke beendet seien.
Die Vertreter der Kommunalen Gebietskörperschaften stimmten mit dem Vertreter der Deutschen Bahn AG überein, dass die Sicherheit der Fahrgäste absoluten Vorrang haben müsse und man deshalb auch Einschränkungen der Zugangebote akzeptieren müsse. Sie appellierten an die DB, so schnell wie möglich dafür zu sorgen, dass das Angebot weiter stabilisiert und für ausreichend Platzkapazitäten gesorgt werde. Vor allem müsse für die Fahrgäste eine Verlässlichkeit des Bahnangebots sichergestellt und die Informationen zeitig und richtig erfolgen.
Wo es möglich ist, habe man – so Weinhold - ab dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember aber auch Verbesserungen des Angebots vorgenommen:
In Nord-Süd-Richtung fährt der ICE 711 um 6:46 Uhr nicht mehr nur bis Wiesbaden, sondern über Mainz und Heidelberg weiter bis Stuttgart. Der ICE 712 fährt neu bereits von Stuttgart und Heidelberg über Mainz nach Köln (Ankunft Montabaur: 17:15 Uhr). Sonntags hält der ICE 11 (Brüssel – Frankfurt) um 9:55 Uhr neu in Montabaur. Einige Züge verkehren über Köln hinaus weiter von/nach Dortmund.
Weinhold berichtete über Gespräche mit der Fraport AG, morgens früh einen Zug einzusetzen, um Berufspendlern im Schichtdienst aus den Regionen Montabaur und Limburg zum Frankfurter Flughafen ein Angebot zu unterbreiten. Ob dies möglich ist, müsse unter wirtschaftlichen Aspekten geprüft werden. Eine weitere Hürde besteht in den durch die Arbeiten an den Lärmschutzwänden notwendigen verkehrsfreien Zeiten auf der Strecke Köln – Rhein/Main. Weinhold versprach, die Möglichkeit des Einsatzes des Frühzuges, der etwa um 4:45 Uhr in Frankfurt Flughafen ankommen würde, zu prüfen.
Dr. Wolfgang Weinhold versicherte, die derzeitige Angebotsstruktur, nämlich morgens und abends im wesentlichen stündliche Halte in Limburg und Montabaur und tagsüber alle zwei Stunden ein Zughalt, sei bei der DB fest eingeplant und stehe nicht zur Disposition. Verschiebungen im Detail müssten auch in Limburg und Montabaur – wie in allen anderen Bahnhöfen – vorbehalten bleiben. Wenn sich durch zusätzliche städtebauliche Entwicklungen weiterer Bedarf an Zugverbindungen belegen lasse, sei die Bahn zu Verbesserungen in den bisher nur im Zwei-Stunden-Takt bedienten Zeiten bereit.
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Neues schaffen und Altes beleben
Text und Foto von Sabine Rauch
Limburg. Sie ist 29 Jahre alt, kommt von einem Bauernhof im Westerwald, hat bislang als Geschäftsführerin der City-Werbegemeinschaft in Rüsselsheim gearbeitet und ist die Nachfolgerin von Michael Krtsch. Ein halbes Jahr lang hatte das Amt für Stadtmarketing und Tourismus keinen Chef. Vom 1. Oktober an ist die Stelle mit Sandra Köster besetzt.
69 Männer und Frauen aus ganz Deutschland hatten sich um die Amtsleiterstelle beworben. Sandra Köster habe sich schon allein deshalb hervorgetan, weil sie sich schon vor dem Bewerbungsgespräch ganz intensiv mit Limburg beschäftigt habe, sagt Bürgermeister Martin Richard. «Sie hat den Standort analysiert.» Sie hatte Limburg an ganz unterschiedlichen Tagen und zu verschiedenen Uhrzeiten besucht, hatte die Parkhäuser inspiziert, und sie hatte zum Beispiel an Tankstellen nach Stadtplänen gefragt. Eine ihrer Anregungen ist schon in die Tat umgesetzt worden: Inzwischen gibt es Stadtpläne an den Tankstellen.
Sie möchte die Schwächen Limburgs beseitigen und die starken und positiven Seiten der Domstadt herausstellen, sagt Sandra Köster. Und das wolle sie gemeinsam mit den anderen Interessengruppen – zum Beispiel dem CityRing und dem Arbeitskreis Limburger Altstadt. «Ich habe kein fertiges Konzept, das ich den Limburgern überstülpen will», sagt Sandra Köster. Sie wolle auf jeden Fall die Selbstverantwortung der Bürger und Unternehmer fördern und die unterschiedlichen Gruppen vernetzen, «ein Miteinander schaffen», um den Tourismus und den Einzelhandel zu unterstützen.
Ideen hat sie schon: Limburg müsse am Wellness-Boom teilhaben, sagt Sandra Köster. Sie habe im Internet im Ameropa-Wellnesskatalog nach Limburg gesucht und keinen Eintrag gefunden. Das müsse sich ändern, denn der Wellness-Bereich habe Zukunft. Außerdem müsse Limburg seine Sehenswürdigkeiten in Szene setzen und vermarkten. Die Domstadt habe viele Schätze, deren Potenzial den Limburgern gar nicht bewusst sei.
Der Bürgermeister formuliert das Ziel so: Die Touristen sollen länger bleiben. Inzwischen bleiben sie im Schnitt 1, 7 Tage – das sei mehr als jemals zuvor, aber noch längst nicht lange genug. Auch die Tagestouristen sind ein Markt. Sie sollen in Zukunft länger als zwei oder drei Stunden bleiben – freundliche Gastronomen und gute Einkaufsmöglichkeiten könnten viel dazu beitragen, sagt Richard.
Sandra Köster hat nach dem Studium der Geografie und Betriebswirtschaft bislang vor allem im «Event-Marketing» gearbeitet, Arbeitsgruppen moderiert und koordiniert und Tourismus-Konzepte erstellt. Auf der Liste ihrer «Gedanken und Ziele» hat sie Folgendes notiert: «Stadtmarketing steht für Neues schaffen und Altes beleben», «Stadtmarketing braucht Mut zur Veränderung» oder «Profilierung und Positionierung der Stadt Limburg im Standort- und Städtewettbewerb». Und dann sagt sie noch: «Ich habe mich in Limburg immer sehr wohl gefühlt.»
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Bahnhofsplatz wird 2009 im neuen Glanz erstrahlen
Ein wesentlicher Bereich der Limburger Innenstadt wird 2009 vollkommen neu gestaltet sein und der Stadt insgesamt noch mehr Attraktivität verleihen. Zusammen mit dem Umbau des Bahnausbesserungswerkes (mehr) wird gleichzeitig auch der gesamte Bahnhofsvorplatz neu gestaltet. Parallel dazu werden städtische Dienststellen und einige andere Servicezentren dorthin umziehen (mehr) und damit dem Platz noch mehr an innerstädtischer Bedeutung verleihen.
Wenn er im Sommer 2009 fertig gestellt sein wird, werden (auch nachts) angestrahlte Silberlinden den Weg vom Brunnen zum Bahnhofseingang säumen. Von der Hospitalstrasse kommend, gelangt man über einen Kreisverkehr (in der Mitte eine Lokomotive, die an die Zeiten des Ausbesserungswerkes erinnern soll) an den Bahnhof und an das neue Behörden- und Servicezentrum. Das neue Geschäftszentrum mit Tegut, Aldi, DM, verschiedenen kleineren Läden und einem Indoorspielpark wird durch den bestehenden Torbogen, sowie einem neuen Durchbruch über den Innenhof des Bahnhofs bzw. Behördenzentrums an den Vorplatz angeschlossen. Der jetzt bereits bestehende Durchgang wird attraktiv gestaltet werden.
Der neue Busbahnhof, genau wie der Taxihalteplatz, liegen dann ebenfalls direkt auf dem Bahnhofsvorplatz, so dass das Umsteigen von Schiene - Bus/Taxi ohne lange Fußwege zu erledigen ist. Der gesamte Bereich wird, genau wie der Innenhof, einheitlich gepflastert und gestaltet. Die Umgestaltung wird insgesamt 5,1 Millionen Euro kosten - darin sind die auch schon die Kosten für die Neugestaltung der Weiersteinstraße, sowie sämtliche Baunebenkosten und die Mehrwertsteuer enthalten. (hwa)
Legende:
1 Der neue Busbahnhof
2 Bahnhof
3 1. Durchgang zum neuen Handels- und Geschäftszentrum
4 2. Durchgang zum neuen Handels- und Geschäftszentrum
5 Handels- und Geschäftszentrum mit Tegut, Aldi, DM u.a.
6 Neues Behörden- und Servicezentrum mit Ordnungsamt, Polizei, Mobilitätszentrale, Ticketzentrale Kulturvereinigung und Verkehrsamt
7 Der neue Kreisverkehr an der Hospitalstrasse mit der Lokomotive

Überblick über den gesamten Platz
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NNP-Printausgabe vom 05.09.2008: Stadt verlagert Dienststellen an Bahnhof
Von Joachim Heidersdorf
Limburg. Seit Jahren sucht die Stadt Limburg neue Räume für das Ordnungsamt – jetzt hat sie endlich den richtigen Standort gefunden: Direkt neben dem Bahnhof, am Eingang zum ehemaligen Bahnausbesserungswerk (AW). Dort sollen außerdem die Mobilitätszentrale (für den öffentlichen Personennahverkehr), die Ticket-Zentrale, die Tourist-Information, der Polizeiposten, das Ortsgericht und Räume für die städtischen Hilfspolizisten untergebracht werden. «Das ist eine hervorragende Lösung», sagte gestern Bürgermeister Martin Richard (CDU). Er stellte gemeinsam mit Hauptamtsleiter Walter Gläser, Investor Marcel Kremer und Architekt André Kramm die Pläne vor. Wenn die Stadtverordnetenversammlung dem Vorhaben am 22. September zustimmt – und daran ist nicht zu zweifeln – soll noch in diesem Monat der 20 Jahre laufende Mietvertrag abgeschlossen werden. Kremer will dann schnell mit dem Umbau und der Erweiterung der früheren Signalmeisterei beginnen. Ziel ist es, die städtischen Dienststellen am 1. Juli 2009 zu verlagern.
Die Stadt schlägt damit nach den Worten des Bürgermeisters zwei Fliegen mit einer Klappe. Erstens bekommen die Mitarbeiter angemessene Büros und die Kunden eine attraktive Anlaufstelle, zweitens wird der demnächst neu gestaltete Bahnhofsvorplatz und gleichzeitig das Großprojekt auf dem AW-Gelände aufgewertet. Zudem werde eine gute Anbindung zur Innenstadt geschaffen. «Durch den großen Publikumsverkehr können wir uns gegenseitig befruchten», sagte Martin Richard. «Nebenbei» ergeben sich weitere Vorteile: Die frei werdenden Flächen im Brüderhaus in der Hospitalstraße können nach der Sanierung des Gebäudes für das Standesamt genutzt werden, das aus dem Historischen Rathaus in der Altstadt umziehen soll. Das Amt für Stadtmarketing und Touristik bleibt im Brüderhaus.
In dem von Kremers «feuer-werk-Immobilien GmbH» erworbenen Objekt am Bahnhofsplatz 2 bleibt die Bahn Mieter im vorderen Teil. Der Konzern hat dort im Erdgeschoss umfangreiche Technik, unter anderem für die betriebsinterne Kommunikation, installiert, die nur mit hohen Kosten verlagert werden könnte.
Apropos Kosten: Marcel Kremer investiert allein in diesem kleinen Bereich des insgesamt rund 75 000 Quadratmeter großen AW-Areals rund zwei Millionen Euro. Die ehemalige Signalmeisterei wird von Grund auf saniert, umgebaut und durch einen zweigeschossigen Anbau nach hinten erweitert. Die Gesamtfläche des Gebäudes wird in etwa verdoppelt.
1076 Quadratmeter mietet die Stadt. Davon gehen 144 Quadratmeter an den Polizeiposten ab, der bislang im Bahnhof nebenan schwer zugänglich ist und künftig ebenerdig zu erreichen sein wird. Neben dem Bahn-Trakt führt vom Bahnhofsvorplatz aus ein gläserner Gang in den Innenhof, wo eine schöne Eingangshalle zur Mobilitätszentrale, der Ticket-Zentrale und der Tourist-Information führt. Das erste Obergeschoss ist für das Ordnungsamt und das Ortsgericht reserviert. Im zweiten Obergeschoss erhalten die 16 städtischen Hilfspolizisten neue Räume. Daneben hat Kremer im zweiten Stock an ein Ingenieur-Büro und einen Zahnarzt vermietet.
Der Bürgermeister verspricht sich viel vom neuen Service-Bereich. Der Standort sei ideal, zumal am Bahnhofsvorplatz demnächst der Haupt-Treffpunkt für die Stadtbusse entstehe und der Zentrale Omnibusbahnhof in der Nähe sei.
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NNP-Printausgabe vom 04.09.2008: Baubeginn im Bahnwerk: Eröffnung im Sommer ’09
Von Joachim Heidersdorf
Limburg. Das ging aber flott: Nach genau einem Jahr hat Marcel Kremer die Baugenehmigung für die Neugestaltung der Richthalle im ehemaligen Bahnausbesserungswerk bekommen. «Prima, wir legen sofort los», sagte der 35-jährige Dehrner gestern der NNP. Er verwirklicht das größte Projekt in der Limburger Innenstadt in den nächsten Jahren. Das 25 000 Quadratmeter große Industriedenkmal ist der erste und wichtigste Abschnitt des Vorhabens. Kremers «feuerwerk-Immobilien GmbH hat im Juli 2007 das gesamte Grundstück von der Bahn AG gekauft: insgesamt 75 000 Quadratmeter – so groß wie 15 Fußballplätze – , ein «Filetstück» am Rande des Stadtzentrums.
Obwohl die Behörden sehr schnell arbeiteten, wird sich die zunächst für Ende des Jahres geplante Einweihung der ersten Geschäfte voraussichtlich bis zum Sommer 2009 verschieben. Der Investor möchte die Fertigstellung des Kreisels in der Diezer Straße abwarten; die Stadt will Ende Januar mit den Arbeiten beginnen. «Die Verkehrsführung muss geregelt sein», erläutert Kremer, «vorher macht es keinen Sinn.»
Marcel Kremer hat bereits 90 Prozent der Flächen in der Richthalle vermietet: u.a. an
• «tegut» Lebensmittel (2400 Quadratmeter),
• die Drogeriekette «dm» (600), und an
• «Aldi» (750).
• Perfekt sind außerdem ein Indoor-Spielpark (rund 5000) mit vier Hallenfußballfeldern (Betreiber Michael Fuchs) sowie eine Produktionsstätte im hinteren Bereich Teil des Gebäudes.
• «Oskosh-BAI» wird dort Feuerwehr-Fahrzeuge herstellen.
Hinzu kommen kleinere Läden, Cafès und Restaurants.
Als erstes wird laut Kremer die 6000 Quadratmeter große Fläche für «Oskossh BAI» hergerichtet. Dort sind die Entkernungsarbeiten bereits in vollem Gange. BAI will unbedingt noch in diesem Jahr einziehen. Der Verkehr ist davon kaum betroffen.
Mit dem Entkernen des restlichen Teils der früheren Richthalle will der Investor sofort beginnen. «Das ist sehr aufwendig und zeitintensiv»; Kremer kalkuliert dafür zwei bis drei Monate ein. In den nächsten Tagen will er mit den Handwerkern verhandeln. Sein Ziel ist es, bis Ende des Monats etwa 60 Prozent der Arbeiten (an insgesamt rund 30 Gewerken) zu vergeben. Anfang Oktober könnten dann die ersten Bauarbeiten starten.
Marcel Kremer ist mit dem bisherigen Verlauf des Großprojektes vollauf zufrieden. «Ich kann mich wirklich über niemand beschweren», sagt er, «im Gegenteil: alle Beteiligten haben mitgezogen und mich hervorragend unterstützt.» . Der Brandschutz sei eine sehr knifflige Sache gewesen, doch ebenso gut gelöst worden wie die Auflagen des Denkmalschutzes. Die Stadtverwaltung habe sich stark engagiert, um die Genehmigung voranzutreiben.
Heute will Bürgermeister Martin Richard über die Verlagerung städtischer Dienststellen in den vorderen Teil des Geländes (am Bahnhofsvorplatz) informieren.
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NNP-Printausgabe vom 26.07.2008: Limburg ist als Handelsstandort top
Limburg. Cityfacts nennt sich die Auswertung von Lührmann. Fakten über Städte also, allerdings nicht von einem unabhängigen Institut, sondern von einem Unternehmen aus der Immobilienbranche. Daten gibt es von 254 Städten. Limburg ist auch dabei – und schneidet zum Teil ganz super ab, zumindest wenn es um den Handelsstandort, um die Einkaufsstadt geht. Allen Stauerlebnissen zum Trotz, die Stadt zieht mächtig Kaufkraft von außerhalb an.
Bei der Bewertung Zentralität (Kaufkraft und die Umsatzkennziffer werden dabei in Verbindung gesetzt) kommt die Stadt auf Rang 5. «In Limburg wird im Einzelhandel mehr als das Zweifache dessen ausgegeben, was die Limburger Bürger an Kaufkraft für Konsum im Einzelhandels verwenden können – und das trotz Wettbewerbs der umliegenden Regionen», heißt es in der Kurzanalyse von Lührmann. Für die hohe Zentralität sind nach der Studie neben dem großflächigen Einzelhandel in der Innenstadt auch die Handelsstandorte am Stadtrand verantwortlich.
«Das ist ein weiterer Nachweis für die Stärke Limburgs als Handelsstandort», bewertet CityRing-Vorsitzender Stefan Wagner das Ergebnis der Cityfacts. In zwei Bereichen schneidet Limburg sogar noch besser ab. Jeweils auf Rang 3 schafft es die Stadt bei der Umsatzkennziffer pro Einwohner und dem Einzelhandelsumsatz pro Einwohner. Die Umsatzkennziffer (Limburg erreicht einen Wert von 230, der Durchschnittswert der untersuchten Städte liegt bei 131) beziffert die Ausgaben, die Endverbraucher im Einzelhandel am Standort ausgeben.
In der Studie von Herbst 2006 stand Limburg noch besser dar. Drei zweite Plätze standen dabei zu Buche, in denen die Stadt nun zwei dritte und einen fünften Platz aufzuweisen hat.
Der Einzelhandelsumsatz pro Einwohner beträgt nach Lührmann für Limburg 11 884 Euro (Vorgängerstudie: 11 197 Euro), das ist fast das Doppelte gegenüber dem Durchschnitt (6776 Euro). Den in Limburg im Jahr 2007 erzielte Einzelhandelsumsatz wird in der Studie mit über 403 Millionen Euro angegeben. Damit belegt die Stadt Rang 139, der Umsatzdurchschnitt der untersuchten Städte liegt bei 890 Millionen Euro – allerdings gehört die Domstadt auch zu den Kleinen. Mit ihrer Einwohnerzahl von knapp 34 000 findet sie sich auf Rang 228 wieder, nur 26 Kommunen sind kleiner; die Durchschnittsgröße der untersuchten Städte liegt bei 136 321 Einwohnern. Untersucht wurden Städte mit mehr als 30 000 Einwohnern.
Die Studie liefert auch einige allgemeine Angaben, deren Aussagen im Vergleich durchaus interessant sind. 17 963 sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer werden in der Studie aufgeführt, das bedeutet Platz 177. Das ist zwar «nur» im hinteren Mittelfeld, doch unter der Berücksichtigung der Größe Limburgs ein recht guter Rang. Die Zahl der Beschäftigten hat laut Studie im Zeitraum von 1999 bis 2006 in der Stadt um 0,68 Prozent abgenommen. Das ist deutlich weniger als im Durchschnitt (-3,5 Prozent) und bedeutet Rang 87. Noch etwas besser kann sich Limburg bei der Arbeitslosenquote platzieren, Rang 84 mit durchschnittlich 8,8 Prozent. Im vorderen Mittelfeld befindet sich Limburg auch mit seinen Gewerbesteuereinnahmen: 376 Euro pro Kopf, das bedeutet Rang 93.
In der Studie wird für Limburg auch eine Branchenstruktur aufgeführt. Sportartikel und Schuhe sind in der Aufstellung nicht zu finden, Drogerien ebenfalls nicht. Lebensmittel hingegen machen nach der Studie einen Anteil von 15,6 Prozent aus. Lührmann begründet dies damit, dass die Branchenstruktur lediglich für die 1-A-Lage gelte. Und in der, es handelt sich um die Werner-Senger-Straße, sei das der Mix.
Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Limburg auch in Zukunft ein interessanter Einzelhandelsstandort bleiben wird. Den 1-A-Immobilien sagt das Unternehmen eine stabile Marktentwicklung voraus. «Eine starke 1-A-Lage strahlt auch auf die übrigen Lagen aus», ist CityRing-Vorsitzender Stefan Wagner überzeugt. Auch wenn die Studie nicht von einem unabhängigen Institut vorgelegt wurde, der Vergleich mit anderen Städten sei aufschlussreich. Lührmann als ein City-Makler biete möglichen Investoren eine notwendige Orientierung am Markt. (jl)
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Nassauer Tageblatt vom 1.7.2008: In Limburg rollt der Rubel Studie sieht Stadt auf Rang drei in Deutschland
Die Läden in Limburg haben im vorigen Jahr insgesamt 404 Millionen Euro Umsatz gemacht. Setzt man diese Zahl ins Verhältnis zur Einwohnerzahl, ist Limburg nach einer Studie die Nummer drei unter den deutschen Einzelhandelsstandorten - hinter Saarlouis und Straubing. Die 34.000-Einwohner-Stadt hat so einen Umsatz von 11.884 Euro pro Kopf. Zum Vergleich: Wetzlar (52.000 Einwohner) liegt mit 8.422 Euro auf Rang 36, Koblenz (106.000 Einwohner) mit 8.546 Euro auf Rang 33 und Gießen (74.000 Einwohner) mit 10.171 Euro pro Kopf auf Rang zehn. In der Studie wurden insgesamt 254 Städte, die mehr als 30.000 Einwohner haben, berücksichtigt. (jli)
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Sommerprogramm 2008: Der Sommer in Limburg wird bunt...
...und wird auch in diesem Jahr ein Vielzahl von Veranstaltungen bieten.
Dem Amt für Stadtmarketing und Touristik ist es wiederum gelungen ein interessantes und abwechslungsreiches Programm auf die Beine zu stellen. Die Sommerzeit ist angefüllt mit vielen Veranstaltungen, die jedem etwas bieten werden. Vom Euro-Fanfest (Public Viewing im alten E-Werk am Bahnhof), der zweiten Auflage des Orchesterfestivals, der 3. Nacht der Limburger Chöre, den längst bekannten und beliebten Sommerfesten, der 2. Operngala mit Weltstars vor der herrlichen Kulisse des Limburger Doms, den 21. Rheingauer Weinfesten bis hin zum Publikumsmagnet "Summer Games 2008" zu dem sicher wieder über 40.000 Besucher in die Stadt strömen werden, ist in diesem Jahr der Bogen gespannt. Hinzu kommt noch eine vollkommen neue Veranstaltung, die erstmalig stattfindet: Die "Nacht der Kirchen". Organisiert von Katholischen und Evangelischen Kirchen und unterstützt durch die Stadt Limburg bieten die verschiedenen Kirchen und natürlich der Dom zu Limburg ein spannendes und umfangreiches Programm.
Zusammen mit vielen Partnern und Sponsoren aus der Wirtschaft ist es gelungen für die, die den Urlaub zuhause genießen wollen und allen Besuchern Limburgs, ein qualitativ hochwertiges und in der weiteren Region auch einzigartiges Programm zu bieten. (hwa)
Hier das Gesamtprogramm zum Download .
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NNP-Printausgabe vom 07.06.2008
Richtfest für neue Behörde im Limburger ICE-Gebiet
Text und Foto von Sascha Braun
Limburg. „Ein großer Tag für Limburg: Es geht voran“, brachte es der hessische Finanzminister Karlheinz Weimar (CDU) auf den Punkt, als gestern Nachmittag im Limburger ICE-Gebiet das Richtfest für das neue Gebäude des „Amtes für Bodenmanagement Limburg“ gefeiert wurde. Im vergangenen Dezember war der erste Spatenstich für den Neubau getätigt worden – in direkter Nachbarschaft zum ICE-Bahnhof in der Berner Straße/Londoner Straße.
Erstmals hat Hessen einen Neubau im Rahmen einer „Public Private Partnership“ (PPP) errichtet, weitere Bauten werden in Kürze für die Bodenmanagementbehörden in Korbach und Büdingen folgen. Für die Neubauten übernehmen private Investoren Planung, Finanzierung, Bau und Betrieb. Hinter der Projektgesellschaft zum Neubau in Limburg steht die Goldbeck West GmbH aus Wettenberg und „Dohle + Lohse Architekten“ GmbH aus Braunschweig. Die Stadt Limburg hatte die Neuansiedlung durch den Verkauf der Grundstücksflächen an den Investor unterstützt. Das Gebäude wird vom Land Hessen für 30 Jahre von der Goldbeck GmbH angemietet.
Wie Weimar auch im Beisein von Annette Stausberg, Amtsleiterin des Amtes für Bodenmanagement, und vieler Ehrengäste betonte, sieht er im schnellen Baufortschritt „eine Bestätigung für das PPP-Modell“. Das Verfahren sei eine der „idealsten Kombinationen und Möglichkeiten“, wie man für die öffentliche Hand Gebäude errichten kann, sagte Weimar. Für eine Bausumme von rund zwölf Millionen Euro entstehe eine moderne und den heutigen Anforderungen entsprechende Fachbehörde. Die rund 200 Menschen, die einmal darin arbeiten werden, finden nach Weimars Worten „modern ausgestattete Räume und optimale Arbeitsbedingungen“ vor: „Das strahlt auch ab auf die Produktivität!“ Besonders erfreut zeigte sich der Minister darüber, dass im Zuge des Baus ein großer Teil der zu vergebenden Leistungen von Firmen aus der Region erbracht wurde: „Damit konnten wir klar die Befürchtung widerlegen, dass von PPP nur Großunternehmen profitieren“, sagte Weimar.
Das Werk sei „schnell und hervorragend gelungen“, sagte Bürgermeister Martin Richard (CDU) auch im Beisein des Bundestagsabgeordneten Klaus-Peter Willsch (CDU). „Alle haben tatkräftig mitgezogen und haben uns nicht enttäuscht“, betonte Bernd Mönch, Geschäftsführer der Goldbeck West GmbH, der einen Dank an alle beteiligten Baufirmen richtete. Inzwischen ist der Rohbau für den Bürotrakt fertiggestellt. Der Rohbau des Parkhauses ist mehr als zur Hälfte errichtet, mit dem Einbau der Fenster wurde bereits begonnen. Nach derzeitigem Stand können der Innenausbau und die Arbeiten für die technische Gebäudeausrüstung wie geplant fortgesetzt werden. (bra)
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"Herrliches Hessen" - Hessen-Fernsehen berichtete über Limburg
In den vergangenen Wochen hatten mehrere Filmteams des Hessen-Fernsehens in und um Limburg mit maßgeblicher Unterstützung des Städtischen Amtes für Stadtmarketing und Touristik einen Film gedreht.
Der Beitrag wurde in der Reihe "Herrliches Hessen" am Freitag, 30. Mai, ab 21 Uhr ausgestrahlt. Da sowohl vom Land, zu Wasser und von der Luft aus gefilmt wurde, erwartete die Zuschauer ein facettenreicher Fernsehbeitrag, der selbst vielen Limburgern noch nie gesehene Ansichten ihrer Stadt zeigte.
Die 45-minütige Sendung zeigte einige der schönsten Seiten Limburgs und soll nicht nur Touristen aus dem Hessenland für die touristisch attraktive Domstadt begeistern, sondern auch potentiellen Tagungs-, Seminar- und Messeveranstaltern Limburg als idealen Tagungsstandort vorstellen. Bedingt durch die zentrale Lage ist Limburg seit vielen Jahren ein beliebter Standort für Tagungen, der durch den ICE-Bahnhof einen weiteren Pluspunkt verbuchen kann. Nicht unwesentlich dazu tragen die so genannten weichen Standortvorteile, wie die mittelalterliche Altstadt, Gastronomie und die Freizeitmöglichkeiten bei. (hwa)
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Limburg bei Reisenden immer beliebter!
Mit einem Plus von 5,5 % bei den Übernachtungen (115.714) und 4,5 % bei den Ankünften (70.874) kann die Kreisstadt erneut in der vom Statistischen Landesamt aktuell vorgelegten Jahresstatistik 2007 glänzen.
Bei den Übernachtungen wurde der insgesamt positive Landestrend von plus 3,51 % sogar übertroffen.
Neun Hotels, neun Gasthöfe, 17 Ferienwohnungen, sowie die Jugendherberge und der Campingplatz haben mit insgesamt 898 angebotenen Gästebetten zum Gesamtergebnis beigetragen.
Zum Erfolg haben sicher auch die über 3.000 Infopakete beigetragen, die der Verkehrsverein im letzten Jahr im Auftrag der Stadt an Interessenten versandt hat.
Darüber hinaus wurden rund 1.500 Stadtführungen mit über 30.000 Teilnehmern durchgeführt.
Rund 1.700 Busse mit über 65.000 Fahrgästen wurden während der Saison von April bis Oktober an der Busempfangsstation gezählt.
Für das kommende Jahr erwarten die Tourismus-Verantwortlichen der Stadt weitere Steigerungen sowohl bei den Ankünften, als auch bei den Übernachtungen.
Hintergrund ist das neue 200-Betten-Hotel im ICE-Gebiet, das nach Überzeugung von Bürgermeister Martin Richard neue Kundenströme, die bisher im wahrsten Sinne des Wortes auf der Autobahn an Limburg vorbei geflossen sind, erschließen wird.
Gerade auch für den Tagungsbereich wird das neue Hotel mit seinen Kapazitäten eine erhebliche Ausweitung der ständig steigenden Seminare, Tagungen und der damit verbundenen Übernachtungen bringen.
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ICE-Verbindungen zum Flughafen Köln-Bonn erheblich verbessert
Noch ist der Köln-Bonner Flughafen nicht so gut angebunden wie der Frankfurter, aber mit 10 direkten Fahrten zum Flughafen Köln-Bonn hat sich das Angebot im Verhältnis zum Vorjahr verdoppelt. Köln-Bonn rückt aufgrund der sogenannten Billigflieger Germanwings und TUIfly, die stetig wachsen, immer mehr in das Interesse der Verbraucher. In Verbindung mit den Flugtickets gibt es die Fahrt zum Flughafen schon für 19,00 €, für einen einzelnen Fluggast immer ein wirtschaftlicher Vorteil. Bei mehreren Personen wird man natürlich die Pkw-Kosten und die Parkgebühren mit dem ICE-Fahrpreis vergleichen, aber in puncto Schnelligkeit und Zuverlässigkeit ist der ICE wohl kaum zu toppen. Für die Rückreise stehen nicht so viele Direktverbindungen zur Verfügung, aber ein Umsteigen in Köln-Hauptbahnhof oder Troisdorf zum gleichen Preis verlängert die Fahrt nur unwesentlich.
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ICE-Bahnhof weiter im Aufwärtstrend
Erfreuliche Nachricht vom Limburger ICE-Bahnhof: Die Zahl der Nutzer ist weiter steigend. Lag der Spitzentag im September 2007 noch bei 2.748 Fahrgästen, so konnte in der vergangenen Woche bereits eine Durchschnittszahl von 2.758 Ein- und Aussteigern an den Werktagen von Montag bis Freitag ermittelt werden. Dies bedeutet nach Aussagen von Bürgermeister Martin Richard einen Zuwachs von 8,28 %, wobei der vergangene Freitag mit 2.880 Ein- und Aussteigern einen Rekordtag ergab. Damit nähert sich der Bahnhof Limburg-Süd allmählich der 3.000er Grenze.
Bemerkenswert sei die nochmalige Steigerung, nach der die Linien in Richtung Wiesbaden ausgedünnt und damit weniger Züge hielten, erklärte der Bürgermeister. Obwohl er sich häufig über die Bahn AG wegen des schlechten Kundenangebotes im Bahnhof ärgere, stelle er dennoch fest, dass das Unternehmen sehr stark auf die vorgetragenen Kundenwünsche eingehe und die Fahrpläne dem Bedarf anpasse. Es nütze ziemlich wenig, einen minutengenauen Stundentakt zu erhalten. Vielmehr müsse dem Anliegen der Kunden Rechnung getragen werden, so Richard weiter. Hierzu gäbe es derzeit weitere positive Gespräche. Man könne feststellen, dass insbesondere der Pendleranteil zunehme. Dies rechtfertige auch den Bau eines Parkhauses in unmittelbarer Bahnhofsnähe. Aufgrund der Bedeutung für den Nahverkehr sei hierzu jedoch das Land wegen einer Bezuschussung in die Pflicht zu nehmen.
Richard: Das Angebot des ICE am Bahnhof Limburg-Süd wird voll akzeptiert. Durch die derzeit laufende Besiedelung des ICE-Gebietes und zusätzliche Fahrplananpassungen erhoffen wir uns weitere Steigerungen bei den Fahrgästen. Mit der Ansiedlung des Amtes für Bodenmanagement Ende 2008 erwarten wir auch zusätzliche Berufspendler zu ihrem Arbeitsplatz in unserer Stadt. Zählungen wird die Stadt künftig nur noch einmal im Jahr vornehmen. Dazu sei der Februar der geeignetste Termin, um den Erfolg der jeweiligen Fahrplanumstellungen im Dezember zu kontrollieren.
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ICE-Bahnhof Limburg: Mehr direkte Verbindungen nach/von Düsseldorf, Duisburg, Essen, Dortmund, München und Nürnberg
Fahrplanwechsel der Bahn am 9.12.2007
In den Hauptverkehrszeiten werden sich auch die direkten Verbindungen nach/von Düsseldorf, Duisburg, Essen und Dortmund verbessern. Insgesamt kann pro Woche 34-mal häufiger diese Relation gewählt werden. Häufigere Direktverbindungen wird es von München über Nürnberg geben. Insgesamt wird eine solche Direktverbindung pro Woche 41-mal angeboten, bisher bestand dazu 27-mal die Möglichkeit. In der Gegenrichtung wird es bei den 41 wöchentlichen Fahrten bleiben.
Der neue Winterfahrplan der Bahn bringt damit auch für Tagungsgäste in Limburg eine erhebliche Erweiterung der Verbindungen von und nach Limburg.
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Zuschauer kürten die schönsten Attraktionen Hessens
Limburger Dom auf Platz 11
Text von Harald Wagner
Foto von Sascha Braun
Auf Platz 11 von 100 nominierten Sehenswürdigkeiten Hessens landete der Limburger Dom bei einer Abstimmung im Rahmen der Sendung "Hessens beliebteste Sehenswürdigkeit". Die 90-minütige Sendung im hr-fernsehen kürte die Sieger und stellte die 30 beliebtesten Attraktionen des Landes vor.
Bei der Entscheidung gewann die Frankfurter Skyline den ersten Platz, das Gradierwerk in Bad Orb errang Platz 2 vor dem Museumsdorf Tann in der Rhön. Platz 4 für die Aartalbahn von Wiesbaden nach Diez und danach folgte die Milseburg, eine Hochburg der Kelten.
Mit dem hervorragenden 11. Platz war der Limburger Dom sehr gut platziert und ließ sogar die Vertreter der von der UNESCO geführten
Liste des Welterbes (in Hessen) hinter sich. Damit wurde die überragende kulturelle, kunsthistorische und touristische Stellung des Doms wieder einmal bestätigt.
Die komplette Gewinnerliste finden Sie hier und die UNESCO-Liste des Welterbes hier.
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Pressemitteilung Stadtmarketing Limburg vom 13.08.2007:
Limburg gehört zu den 3 schönsten Ausflugszielen in Hessen
Am Montag, 13.8.2007, prämierte eine fachkundige Jury im Rahmen der Sendung "Hessens schönster Ausflug" im hr-fernsehen die Sieger im landesweiten Wettstreit aller hessischer Regionen, Städte und Gemeinden.
Limburg belegte mit seiner "4 Elemente Tour" den 3. Platz hinter Lauterbach und Trendelburg.
Das von der Jury prämierte Konzept bestand aus einer sagenhaften Stadtführung, Grillen mitten auf der Lahn mit dem BBQ-Donut, einem Rundflug über Limburg und Umgebung und einem Kurs im Cocktail-Mixen.
Bereits Angang des Jahres hatte der Hessische Rundfunk alle Städte, Gemeinden und Landkreise in Hessen aufgerufen, ihre Bewerbungen und Konzepte für "Hessens schönsten Ausflug" abzugeben.
Die sechs besten Vorschläge wurden ab dem 6. Juli im Rahmen der Sendung "hessentipp", dem Freizeit und Veranstaltungsmagazin des Hessischen Rundfunks, vorgestellt.
Eine Familie oder Kleingruppe von 5-6 Personen erlebte in einem Landkreis oder Bezirk den perfekten, für den Zuschauer nachvollziehbaren Tag und wurde natürlich mit der Kamera dabei begleitet. Allerdings erlebte die Gruppe den perfekten Tag natürlich nicht in ihrer Heimatregion, sondern in einer ihr fremden Umgebung.
Zum Abschluss des Tages wurden die Aktivitäten von den Gruppenmitgliedern bewertet.
In der Sendung am Montag wurden dann die Sieger durch eine Jury ermittelt.
Das Konzept von Limburg, welches vom Amt für Stadtmarketing und Touristik neu entwickelt wurde und auch künftig den Besuchern angeboten werden soll, überzeugte sowohl die "Testgruppe" aus Lollar, 5 Damen, die am 30. Juni zu Gast waren, als auch die Jury.
Michael Krtsch, Leiter Stadtmarketing und Touristik, zeigte sich sehr erfreut über diesen Erfolg und sieht es als große Herausforderung, auch weiterhin Limburg als die TOP ADRESSE in Hessen touristisch weiterzuentwickeln.
Er dankt den beteiligten Partnern, dem Verkehrsverein Limburg, der Firma Wasserfest, der Flugsportgruppe Elz und dem Restaurant GEORGS für deren Unterstützung und Kooperation.
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Pressemitteilung der Stadt Limburg:
Limburg belegt Spitzenplätze im deutschlandweiten Wettbewerb der Einzelhandelsstandorte
Limburg belegt Spitzenplätze im deutschlandweiten Wettbewerb der Einzelhandelsstandorte 05.12.2006
Fast wie ein Weihnachtsgeschenk lesen sich die Ergebnisse einer deutschlandweiten Studie des renommierten Osnabrücker Unternehmens Lührmann, dass seit 1992 als der wohl spezialisierteste Makler für Ladenlokale und Geschäftshäuser in 1A-Lagen gilt.
Bürgermeister Martin Richard präsentiert mit Stolz die jüngsten Zahlen, die in der Studie "CityFacts 06/07", einer Untersuchung von rund 235 Einzelhandelsstandorten in Deutschland, ermittelt worden sind.
Limburg punktet gleich drei mal als "Vize Deutscher Meister" in der Klasse der wichtigsten Einzelhandelskennzahlen.
Mit einer Einzelhandelzentralität von 221,95 belegt Limburg bundesweit den 2. Platz; der Durchschnittswert für Deutschland liegt bei 129,43. Mit einem Einzelhandelsumsatz von 11.197€ pro Einwohner und einer Umsatzkennziffer von 230,25 belegt Limburg ebenfalls im bundesweiten Vergleich der 235 Standorte den 2. Platz; zum Vergleich der Bundesdurchschnitt beim Einzelhandelsumsatz liegt bei 6.388€ pro Einwohner und die Umsatzkennziffer liegt bei 131,36 im bundesweiten Durchschnitt.
Der Bürgermeister kann mit Stolz behaupten, dass Limburg deutschlandweit zu den Städten mit den höchsten Kaufkraftzuflüssen zählt. In Limburg wird im Einzelhandel mehr als das Zweifache dessen ausgegeben, was die Limburger Bürger an Kaufkraft für den Konsum im Einzelhandelssektor verwenden können. Für diese hohe Zentralität sind neben einem ausgewogenen Einzelhandelsmix in der Innenstadt auch die Handelsstandorte an der Peripherie verantwortlich.
Dies bewertet Martin Richard als einen Riesenerfolg im Hinblick auf die langjährige, behutsame Standortentwicklung, die aus einer ausgewogenen Ansiedelung filialisierter Unternehmen und örtlicher Einzelhändler besteht.
Aber nicht nur die behutsame Standortentwicklung trägt ihre Früchte, sondern auch die neuen und innovativen Projekte, des Limburger Amtes für Stadtmarketing & Touristik, die in den vergangenen Jahren von sich Reden machten, verdeutlichte Richard und verwies beispielsweise auf den diesjährigen Landessieg im Wettbewerb, "Ab in die Mitte! Die Innenstadt-Offensive Hessen".
Limburg gelang es zum 3. Mal, diesen hessenweiten Wettbewerb zu gewinnen und dieses Jahr mit einem sicherlich bundesweit provozierenden Projekttitel, nämlich "Grüne Wiese findet Innenstadt".
Richard betont, dass er sich dem immer härter werdenden Wettbewerb der Standorte, um die Gunst der Kunden stellen will.
Die Zukunft gehört den Kreativen betont Richard und freut sich nach diesen Ergebnissen auf ein weiterhin positives Weihnachtsgeschäft des Limburger Einzelhandels.
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Einkaufsstadt Limburg Nummer 2 in Deutschland
Nassauische Neue Presse: Printausgabe vom 07.12.2006
Limburg. 235 Einzelhandelsstandorte hat das in Osnabrück beheimatete Unternehmen Lührmann untersucht, Zahlen miteinander verglichen und eine Hitliste erstellt. Dabei hat Limburg ordentlich punkten können. Gleich drei Mal hat es die Stadt zum Vizemeister gebracht: Beim Einzelhandelsumsatz pro Einwohner, der sich daraus ergebenden Umsatzkennziffer pro Einwohner und der so genannten Zentralitätskennziffer. In Limburg, so die Aussage der Studie, wird im Einzelhandel mehr als das Zweifache dessen ausgegeben, was die Limburger Bürger selbst an Kaufkraft für den Konsum im Einzelhandelssektor verwenden können. Übersetzt heißt das etwa: Viele Kunden, die in der Stadt einkaufen, kommen von außerhalb, Limburg übt eine starke Anziehungskraft auf Kunden in einem vergleichsweise weiten Umfeld aus.
Der Einzelhandelsumsatz in Limburg liegt bei 11 197 Euro pro Einwohner, das führt in der Studie zu einer Umsatzkennziffer von 230,25. Im Bundesdurchschnitt liegt der Einzelhandelsumsatz pro Einwohner bei 6388 Euro, die Umsatzkennziffer bei 131,36. Es gibt nicht nur Toppositionen für die Stadt. Bei der Einwohnerzahl landet Limburg auf Platz 223 von 235 Standorten, bei der Arbeitslosenquote auf Platz 90 und beim Gewerbesteueraufkommen (netto) pro Einwohner auf Platz 99.
Das gute Abschneiden der Stadt bewertet Bürgermeister Martin Richard (CDU) als einen Riesenerfolg im Hinblick auf die langjährige behutsame Standortentwicklung, die aus einer ausgewogenen Ansiedlung filialisierter Unternehmen und örtlicher Einzelhändler bestehe. Nach seiner Einschätzung tragen daneben auch die neuen und innovativen Projekte des Amtes für Stadtmarketing & Touristik zu der Attraktivität bei. So habe die Stadt zum dritten Mal den hessenweiten Wettbewerb "Ab in die Mitte!" gewinnen können. Dabei zeigt sich Richard stolz darauf, dass es in diesem Jahr mit dem sicher bundesweit provozierenden Projekttitel "Grüne Wiese findet Innenstadt" gelungen ist.
Das gute Abschneiden ist nach Einschätzung von Reinhard Vohl, stellvertretender Vorsitzender des CityRings, ein Beleg für den Handelstandort Limburg mit seiner überregionalen Bedeutung. Das sei allerdings nicht neu. Die Stadt könne stolz auf das Abschneiden sein, doch sie müsse sich ständig weiterentwickeln. Das sehr gute Abschneiden in der Vergleichsstudie dürfe nicht zu dem Eindruck führen, dass der Einzelhandel in Limburg nicht kämpfen müsse. Noch lebe gerade die Innenstadt von einem attraktiven Branchenmix.
Die Studie macht für die hohe Zentralität (Kundenbindung) neben dem großflächigen Einzelhandel in der Innenstadt auch die Standorte am Stadtrand verantwortlich. Die Top-Lage in der Innenstadt sei die Werner-Senger-Straße zwischen Hospitalstraße und Neumarkt. Zwar sei die Nachfrage nach Mietobjekten derzeit ebenso schwach ausgeprägt wie das Kaufinteresse, gleichwohl sei die Perspektive positiv: Limburg bleibt ein stabiler und interessanter Einzelhandelsstandort, so die Studie.
In den Bereichen, in denen Limburg so gut platziert ist, liegt nur die Stadt Saarlouis besser. Das Unternehmen Lührmann ist spezialisierter Makler für Ladenlokale und Geschäftshäuser in 1-A-Lagen. Das Unternehmen ist nach eigenen Angaben auch in Limburg geschäftlich tätig. (Johannes Laubach)
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